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Über uns - Bergschützen Ergoldsbach

Schießsport, Tradition und Geselligkeit seit 1959.
Tradition bewahren – Sport gemeinsam erleben.
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Die Bergschützen Ergoldsbach e. V. stehen seit 1959 für Schießsport mit Luftdruckwaffen, bayerische Tradition und ein lebendiges Vereinsleben. Wir bieten Schützinnen und Schützen aller Altersklassen eine sportliche Heimat – vom Einsteiger bis zur ambitionierten Wettkampfschützin.

Als Ortsverein sind wir fest in Ergoldsbach verwurzelt, pflegen Kameradschaft und Geselligkeit und bringen uns bei kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen im Markt aktiv ein. Unser Ziel ist es, verantwortungsbewusst und sicher Schießsport auszuüben, Tradition zu erhalten und Gemeinschaft zu stärken.
Die Bergschützen Ergoldsbach wurden 1959 gegründet – aus der Idee heraus, den Schießsport im Ort in geordneten Bahnen zu pflegen und gleichzeitig die gewachsene Schützentradition weiterzuführen. Aus einer kleinen Gruppe begeisterter Schützinnen und Schützen entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte ein moderner Verein mit zeitgemäßer Schießanlage und einer aktiven Mitgliederschaft. Meilensteine waren unter anderem der Bau und Ausbau des Schützenheims, sportliche Erfolge auf Gau-, Bezirks- und Landesebene sowie zahlreiche Jubiläumsfeiern.
Das Schützenwesen in Ergoldsbach – heute Bergschützen Ergoldsbach e. V
Das Schützenwesen stand von jeher in engster Beziehung zur Landes- und Ortsverteidigung und das besonders in den Städten und Märkten; daher sehen dort auch die Schützengesellschaften meist auf ein hohes Alter zurück. Nach einem Entwurf von 1507 sollten Städte und Märkte Musterbücher führen; in jeder Stadt und auch in Märkten sollte ein geschickter „Drillmeister“ zur Einübung des „gemeinen Volkes“ aufgestellt werden.
Zu den Schießübungen der Bürgerschaft gab die Regierung jährlich gewisse Zuschüsse in Geld, welche früher zum Ankauf eines (meist roten) Tuches zu einer Hose verwendet wurden. In einer Rentmeisterrechnung von 1566 zu Landshut sind diese V o r t e l  nach Büchsen- und Stachelschützen aufgezählt.
Schon um 1700 bestanden in Ergoldsbach Schützenbruderschaften. Wie aus einer Niederschrift von 16. Februar 1877 hervorgeht, wurde eine Bruderschaft aufgelöst und das Vermögen von 283 Mark und 74 der Kirche zugesprochen. Die Auflösung erfolgte wegen des Todes der eingetragenen Mitglieder.
Die Bruderschaften waren zu dieser Zeit keine Sportvereine im heutigen Sinne, sondern eher Unterstützungsvereine im kirchlichen Sinne. Später wurden die Schützen von den Bischöfen und Landesvätern auch zum Schutze der Heimat organisiert.
Wie aus der Mitgliederliste von 1753 zu ersehen ist, bestand zu dieser Zeit bereits eine „Lobliche Schützen Compani des Churfstl. Marckts Ergoltspach“ mit 20 Mitgliedern. Aufgeführt sind unter den Mitgliedern das Schützenmeisteramt:
„Theodor Dollmann, Organist                                           Oberschützenmeister
Johann Georg Dietlmayr, Bürgerl, Baader                       Unterschützenmeister
Johann Adam Häckhl, Landschtl. Aufschläger
und Marckhschreiber                                                         Schützenschreiber“
Die Schützenherberge müsste im heutigen Gasthaus Dallmaier gewesen sein.
Im Ergoldsbacher Heimatbuch von Helmut Siegl ist 1815 eine Schießstätte in der heutigen Dingolfinger Straße aufgeführt.
1892 – 1894 ist eine weitere Schützengesellschaft mit dem Namen „Zimmerstutzen Gesellschaft Hubertus“ erwähnt. Von diesem Verein ist eine Liste vom 19. Februar 1894 vorhanden, in der die Wahl der Vorstandschaft und die Erlassung von 18 Paragraphen festgehalten wurde:
1. Schützenmeister                                                             Anton Hofmeister
2. Schützenmeister                                                             Georg Braun
Schriftführer                                                                        Joseph Steinherr
Kassier                                                                                 Joseph Driembacher
Ausschussmitglieder                                                          Balthasar Ortner
1899 gab es laut Unterlagen eine Schützengesellschaft mit dem Namen „Diana“. Laut Protokoll fand am 02. Oktober 1899 eine Sitzung statt. Hierbei wurden 4 Paragraphen aufgestellt.
1901 bestand eine Zimmerstutzen-Gesellschaft „Fidelitas“.
Während der beiden Weltkriege gab es anscheinend keine Schützen in Ergoldsbach. Im Gasthaus Bergkeller der Brauerei Rudolph waren in den 50erJahren Schützen, die jedoch nicht zu einem Verein zusammengeschlossen waren.
 
An den Weihnachtsfeiertagen 1958 beschlossen einige Stammgäste des damaligen Gasthauses Mittermeier an der Friedhofstraße, einen Schützenverein ins Leben zu rufen. Es waren dies der Textilvertreter Josef Frie, der Kraftfahrzeugmechaniker Rainhold Ganslmeier, der Maler Werner Tham, der Schlosser Alfons Haller, der Bundesbahnangestellte Georg Heigl, der Maschinenbauer Franz Schmidbauer und Luitpold Heigl sen.
Sie beschlossen für 6. Januar, H. Dreikönig 1959 möglichst viele Interessenten anzusprechen und zu einer Gründungsversammlung einzuladen. Es waren tatsächlich an die 40 Personen anwesend und der Verein wurde aus der Taufe gehoben.
Die Gründungsvorstandschaft
1. Schützenmeister                                                             Josef Frie
2. Schützenmeister                                                             Rainhold Ganslmeier
Schriftführer                                                                        Alfons Haller
Kassier                                                                                 Werner Tham
Da dem rührigen Schützenverein die Anlage bald zu klein wurde, bemühte man sich um eine Erweiterung der Schließanlage. Die Wirtsleute und die Brauerei Stiegler, die um Mithilfe gebeten wurden, lehnten dies ab. Somit kamen schon in den ersten Jahren Unstimmigkeiten auf, und der Verein nahm Verbindung zur Brauerei Rudolph auf. Von Brauereibesitzer Rudolph wurden die Kellerräume im Bergkeller an der Bayerbacher Straße zur Verfügung gestellt. Anfang 1961 wechselten die Bergschützen ins neue Lokal, dort standen für den Schießbetrieb sechs Stände zur Verfügung.
Noch im selben Jahr wechselten die Bergschützen den Gau und traten dem Labergau bei.
Die Bergschützen nahmen gleich bei ihrer Einführung an den Gaurundenwettkämpfen teil. Die Kämpfe wurden damals noch in „lockerer Form“ ausgetragen, nämlich 3 x 5 Schuß, wobei die besten zwei „Standl“, also die besten zehn Schuß in die Wertung kamen.
 
Im Mai 1972 erhielt der Verein die Vereinsstandarte, die am 29. d. M. durch H. H. Geistl. Rat Alois Wiesmüller im engsten Kreis geweiht wurde.
 
Während das Verhältnis mit Herbergswirt Sepp Winkler im Bergkeller ausgezeichnet verlief, wurde bei dessen Weggang das Vereinsleben für die Bergschützen auch dort schwieriger. Als dann ein neuer Wirt einzog und dieser die Räume für eine moderne Disco benötigte, wurden den Bergschützen die „Schuhe“, das heißt die Schießstände vor die Türe gestellt.

Am 29. Dezember 1972 wechselten die Bergschützen zum Dörnbacher Hof und nach gut zwei Wochen Umbau, unter Einsatz der meistern Mitglieder, fand bereits am 12. Januar 1973 der erste Schießabend statt. Die Einweihung des neuen Schützenheimes erfolgte durch H. H. Geistl. Rat Alois Wiesmüller am 17. März 1973. Dazu eingeladen waren die befreundeten Schützenvereine der Großgemeinde.
 
Bei einer Ausschußsitzung am 14. Januar 1975 wurde, in vorheriger Abstimmung mit den Vereinsmitgliedern bei der Generalversammlung, die Erweiterung beschlossen.
 
Am 26. November 1976 fand in den noch nicht ganz fertiggestellten Räumen der erste Schießabend statt. Die Einweihung des Schützenhauses erfolgte am 19. März 1977 durch H. H. Geistl. Rat Alois Wiesmüller.
Der Bau und die Einweihung waren einer der Höhepunkt in der Geschichte der Bergschützen.

Das mit 8 Schießständen und einer Anlage für laufende Scheibe ausgestattete Schützenheim am ehemaligen Gasthaus Dörnbacher Hof musste 2012 wegen auslaufendem Pachtvertrags aufgegeben werden.
Von der Gemeinde Ergoldsbach wurde den Bergschützen damals dankenswerterweise das Wohnhaus der ehemaligen Schuhfabrik Wiegartner für ein neues Vereinsheim mit Schießstand angeboten.
Die Vereinsmitglieder bauten mit viel Engagement und Fleiß das ursprünglich als Wohnhaus mit Büroräumen gedachte, und im Innenbereich nur im Rohbauzustand befindliche Mauerwerk, zu einem neuen Vereinsheim mit moderner Schießtechnik aus.
Das Gebäude wird seit Mitte 2013, mit Standabnahme vonseiten der zuständigen Behörde, genutzt und hat sich schon bei der Marktmeisterschaft 2013 bewährt.
Im Erdgeschoß entstanden neben dem Sanitärbereich mit Umkleiden, die Aufenthaltsräume und ein Schank- mit Küchenbereich.
Im Obergeschoß entstand nach neuestem Standard eine Luftgewehrschießanlage mit 9 elektronischen Ständen.  
Auf 4 Ständen kann zudem mit Luftpistole geschossen werden und auf zwei Ständen ist ein Lichtgewehr-Schießen möglich. Für das Lichtgewehr-Schießen entfällt die Altersgrenze von 12 Jahren, so dass auch jüngere Kinder üben und trainiert werden können.
Pater Mirko spendete am Sonntag, 04.05.2014, dem Vereinsheim der Bergschützen und seinen Nutzern im Beisein von Ehrengästen und Besuchern den kirchlichen Segen.
Neben Herrn Bürgermeister Ludwig Robold waren Herr MdL Hubert Aiwanger, einige Marktgemeinderäte und örtliche Sportvorstände anwesend.
Schützenmeister Peter Penkalski sprach Herrn Bürgermeister Ludwig Robold und den anwesenden Gemeinderäten den Dank des Vereins für die volle Unterstützung durch die Gemeinde aus. Weiter bedankte er sich bei den vielen Spendern und Gönnern und den ehrenamtlichen Handwerkern und Helfern, die maßgeblich zum Gelingen beigetragen haben.


Im Mittelpunkt unseres sportlichen Angebots stehen die Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole. Geschossen wird nach den Regeln des Deutschen Schützenbundes in einem sicheren Umfeld und mit qualifizierter Betreuung.

Wir bieten regelmäßige Trainingsabende für Jugendliche und Erwachsene, Einsteigerinnen und Einsteiger werden behutsam an Technik, Sicherheit und Material herangeführt. Ambitionierte Schützinnen und Schützen finden bei uns Mannschaften, die an Rundenwettkämpfen und Meisterschaften auf Gau-, Bezirks- und Verbandsebene teilnehmen. Unser Ziel ist es, Sport und Fairness zu verbinden und gemeinsam gute Ergebnisse zu erzielen.
Schützin beim Luftgewehrtraining auf dem Schießstand
Detaillierte Informationen zu Ligen, Meisterschaften und Ergebnissen finden Sie in den Bereichen „Mannschaften“ und „Ergebnisse“ auf unserer Website.
Als Schützenverein pflegen wir bewusst die bayerische Schützentradition. Dazu gehören die Teilnahme an Festzügen und kirchlichen Prozessionen mit Fahnenabordnung, das Mitwirken an örtlichen Festen sowie die Ausrichtung eigener Veranstaltungen und Jubiläen.

Unsere Tracht, die Vereinsfahne und ein würdevoller Auftritt bei offiziellen Anlässen sind uns ebenso wichtig wie eine moderne, offene Ausrichtung des Vereins. So verbinden wir Tradition und Brauchtum mit einem zeitgemäßen Vereinsleben für Jung und Alt.
Fahnenabordnung der Bergschützen Ergoldsbach bei einem Festzug
Die Förderung des Nachwuchses liegt uns besonders am Herzen. In unserer Jugendgruppe vermitteln wir Schießsport mit Luftgewehr und Luftpistole altersgerecht, sicher und mit viel Geduld. Neben Technik und Konzentration stehen Teamgeist, Fairness und Verantwortung im Vordergrund.

Neue interessierte Mädchen und Jungen können zu den ausgeschriebenen Jugendtrainingszeiten unverbindlich reinschnuppern. Leihwaffen und Ausrüstung stehen zur Verfügung, die Betreuung erfolgt durch erfahrene Schützinnen und Schützen. Gemeinsame Ausflüge, Wettkämpfe und Veranstaltungen runden das Angebot ab.
Jugendliche beim Luftgewehrtraining im Schützenheim
Weitere Informationen zur Mitgliedschaft – auch für Jugendliche und Familien – finden Sie auf unserer Seite „Mitgliedschaft“.
Blick in das Vereinsheim der Bergschützen Ergoldsbach mit Sitzbereich
Schießstände der Bergschützen Ergoldsbach mit mehreren Bahnen
Geselliger Bereich im Vereinsheim der Bergschützen Ergoldsbach
Detailaufnahme eines Luftgewehr-Schießstandes mit Scheibenanlage
Bergschützen Ergoldsbach e. V.

Die Bergschützen Ergoldsbach e. V. sind ein traditionsbewusster Schützenverein mit Schwerpunkt auf dem Schießsport mit Luftdruckwaffen. Seit 1959 verbinden wir sportlichen Ehrgeiz mit gelebter Gemeinschaft und der Pflege regionaler Bräuche. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Verein, zur Vorstandschaft, zu Mitgliedschaft und Trainingsbetrieb sowie aktuelle Termine, Ergebnisse und Bildergalerien.
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